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Die postoperativen Komplikationen und die Rezidiv-Bandscheibenvorfälle

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„Das Problem der postoperativen Komplikationen und der erneuten Bandscheibenvorfälle (Rezidive) steigt mit jeder Wirbelsäulenoperation. Diese Situation wird sich Tag für Tag verschlimmern, bis eine alternative Methode, die die pathogenetische Ursache der Bandscheibendegeneration beseitigt, gefunden wird. Ich glaube daran, dass in der Zukunft diese Grundaufgabe der Vertebrologie erfolgreich gelöst und die chirurgische Behandlung nur in Ausnahmefällen angewendet wird“.

J. L. Zivian

Ein degenerativ-dystrophischer Prozess der Wirbelsäule oder einfacher gesagt die Osteochondrose betrifft nicht nur immer mehr eine erwachsene Bevölkerung, sondern auch deutlich jüngere Generation. Die Diagnose “Bandscheibenvorfall“ bei Kindern im Alter von 12-17 Jahren ist heute keine Seltenheit mehr. Eine Osteochondrose im Alter von 8 Jahren ist genauso „gewöhnlich“, wie eine Skoliose. Die Ärzte, die sich mit Vertebrologie beschäftigen, verstehen die Ernsthaftigkeit von Folgen des Wachstums dieser Pathologie. Stellen Sie sich folgende Situation vor. Ein 17 jähriges Mädchen wurde wegen eines Bandscheibenvorfalls im Bereich der Lendenwirbelsäule operiert. Nach einem Monat entwickelte sich ein Rezidiv des Bandscheibenvorfalls, der eine zweite Operation notwendig machte. Dieses Mädchen sollte in der Zukunft das Glück des Mutterseins erleben. Die Frage ist, ob sie nach zwei Wirbelsäulenoperationen dieses Glück erlebt. Leider ist das die Realität und ein von vielen Beispielen.

Bandscheibenvorfall im Bereich L4 L5< Das Bild № 1


Das MRT-Bild № 1 zeigt einen Bandscheibenvorfall im Bereich L4/L5, der 10 mm nach hinten prolabiert. Die Weite des Spinalkanals beträgt auf der Höhe von L4 0,58 cm, der Zustand vor der Operation.


Rezidiv-Bandscheibenvorfall nach einem operativen Eingriff< Das Bild № 2.


Das MRT–Bild № 2 zeigt einen Rezidiv-Bandscheibenvorfall nach einem operativen Eingriff.

Даже при визуальном сравнении данных снимков МРТ явно отмечается ухудшение. Sogar bei einem visuellen Vergleich ist eine Verschlechterung sichtbar. Fakt ist, dass diese Operation sinnlos war und einen Schaden herbeiführte. Beschuldigen sie nicht voreilig den Chirurgen der Inkompetenz. Dieser war ein erstklassiger Spezialist, der Hunderte Leben rettete. Er operierte das Mädchen aus absoluter Indikation. Der Bandscheibenvorfall dieser Größe bedrohte die Gesundheit der Patientin und die Möglichkeit in der Zukunft Mutter zu werden. Die Operation verlief erfolgreich, die Patientin fühlte sich einen Monat lang gut und befolgte allen Empfehlungen. Zu einem Rückfall kam es plötzlich eines Morgens. Die Kernspintomographie bestätigte ein Rezidiv. Dieses plötzliche Rezidiv konnte man wegen der ausgeprägten degenerativen Veränderungen im Segment L4-L5 bei einer deutlichen Höhe dieses Segments, bei einer Instabilität, bei einer Störung der Biomechanik usw. leicht vorhersagen. Natürlich kann man zu seiner Rechtfertigung sagen, dass die Medizin eine experimentelle Wissenschaft ist und keiner ist vor Fehlern befreit. Einen Fehler zu machen- ist ein Zufall, zwei- ein Zusammenfall, drei – ist bereits eine Gesetzmäßigkeit.

Rezidiv-Bandscheibenvorfall im Segment L4 L5 nach drei Operationen< Das Bild № 3.


Das MRT-Bild № 3 zeigt einen Rezidiv-Bandscheibenvorfall im Segment L4- L5 nach drei Operationen. Sie können sich vorstellen, wie der Zustand dieses jungen Mannes war, als er erfuhr, dass die vierte Operation notwendig ist.

 

Rezidiv-Bandscheibenvorfall im Segment L4 L5 nach vier Operationen dargestellt< Das Bild № 4.


Auf dem MRT-Bild № 4 ist einen Rezidiv-Bandscheibenvorfall im Segment L4- L5 nach vier Operationen dargestellt. Stellen sie sich nichts mehr vor. Das ist wirklich schrecklich.

 

Operation bei einem Bandscheibenvorfall beseitigt lediglich die Folgen< Das Bild № 5.


Auf dem MRT-Bild № 5 ist deutlich zu sehen, zu welchen Folgen der Wunsch des Arztes dem Patienten zu helfen, führen kann. Der Wunsch war natürlich aufrichtig, die Taktik war leider falsch. Jede Operation bei einem Bandscheibenvorfall beseitigt lediglich die Folgen eines degenerativ-dystrophischen Prozesses, begünstigt aber eine schnellere Progression. Das geschieht, weil die biomechanischen Störungen, die als Folge der Degeneration entstehen, nicht beseitigt werden. Sie schreiten weiter voran. Die postoperativen Narben, Verwachsungen usw. stören die Biomechanik der Wirbelsäule zusätzlich. Es ist natürlich möglich die orthopädischen Methoden der operativen Behandlung anzusetzen, wobei die Bandscheibe komplett (total) entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach solcher Operation kann kein Rezidiv des Bandscheibenvorfalls entstehen, da keine Bandscheibe mehr vorhanden ist. Es gibt keine Beweglichkeit mehr in diesem Segment. Als Folge kommt es zu Störungen der Muskel- und Bänderfunktion nicht nur in diesem Segment sondern in der gesamten Wirbelsäule, was zur Verschlimmerung der biomechanischen Störungen in der Wirbelsäule führt.


Bandscheibenprotrusion im Segment C6 C7 dargestellt < Das Bild № 6.


Auf dem MRT-Bild № 6 ist eine Bandscheibenprotrusion im Segment C6-C7 dargestellt. Der Zustand vor dem operativen Eingriff.

 

Zustand der Wirbelsäule nach einer Diskektomie C6 C7 und einer vorderer Spondylodese in diesem Bereich < Das Bild № 7.


Das MRT-Bild № 7 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach einer Diskektomie C6- C7 und einer vorderer Spondylodese in diesem Bereich. Es kam zu einer Abflachung der Lordose, Protrusionen in Segmenten C4- C5, C5- C6 mit einer Exkavation des Duralsacks, einer Spinalkanalstenose und einer Blockade der Liquorwege. Der Zustand dieser Patientin verbesserte sich nicht, sondern verschlechterte sich deutlich innerhalb eines Jahres. Beim visuellen Vergleich dieser Bilder ist nicht nur eine deutliche Progression der Degeneration, sondern auch der biomechanischen Störungen zu sehen. Die Frage lautet: „Wofür war es nötig diese Operation durchzuführen, da die Protrusion nicht ausgeprägt und die Beschwerden der Patientin vor der Operation gefäßbedingt waren?“ Wenn diese Patientin anstatt einer Operation eine adäquate Therapie bei einem Neurologen bekäme, wäre ihr Zustand heute viel besser. Dann wäre ihre Zukunft nicht so besorgniserregend. Das alles bedeutet nicht, dass die Wirbelsäulenchirurgie eine schlechte Sache ist. Dieser Bereich der Medizin ist sehr wichtig und notwendig. Es ist so, dass jede Behandlungsmethode ihre Indikationen und Kontraindikationen hat. In den ärztlichen Händen liegt häufig nicht nur die Gesundheit des Menschen, der sich ihm anvertraut, sondern das ganze zukünftige Schicksal des Patienten. Manchmal hängt von den menschlichen und professionellen Qualitäten des Spezialisten, der die Verantwortung über Schicksale Anderer übernimmt, das Leben ab. Das ist sehr wichtig, dass in den Minuten der Entscheidung ein Arzt als Ziel das weitere Wohlergehen des Patienten hat und keine materiellen Interessen verfolgt. Einerseits gibt es wunderbare Menschen - Chirurgen, die ein Skalpell in die Hand nicht ohne 100%ige Indikation zu einer Operation nehmen. Anderseits gib es leider genügend die, die in erster Linie an den eigenen materiellen Wohlstand und nicht an die Zukunft der Patienten denken. Aus diesem Grund wird es immer eine Vielzahl von unbegründeten Operationen geben, die Patienten invalidisieren.

Wenn ein Bandscheibenvorfall eine bestimmte Größe erreicht und zu einer deutlichen Kompression des Duralsacks führt oder laterale oder foraminale Lokalisation hat und eine Kompression der Nervenwurzel verursacht, ist eine Operation notwendig, wenn alle möglichen und zugängigen konservativen Methoden keine Besserung bringen. Wenn ein sequestrierter Bandscheibenvorfall mit einer Migration des Sequesters oder einer Ruptur des hinteren langen Bandes diagnostiziert wurde, gibt es keine Zweifel in der Operationsnotwendigkeit. Das Vorhandensein eines großen Bandscheibenvorfalls (mit einer Ausbuchtung des Duralsacks) oder eines Sequesters im Spinalkanal auch ohne Schmerzsyndrom ist gefährlich. Solche Veränderungen verursachen verschiedene entzündliche und narbige Prozesse und behindern die Liquordynamik. Das begünstigt die Entstehung von verschiedenen autoimmunen und infektiösen Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Bei einer Blockade der Liquorwege in der Wirbelsäule entstehen die liquorodynamischen Veränderungen im Gehirn, was zu Liquorstau sowie entzündlichen Veränderungen führt. Das begünstigt einerseits die Störung der Kompatibilität der immunen Antwort. D. h. dadurch wird das immunologische Privileg des Gehirns gestört. Das Vorhandensein von Fragmenten der Bandscheibe (eines Bandscheibenvorfalls) im Spinalkanal führt zu einem Teufelskreis von einander verstärkenden immunpathologischen Prozessen. So hat die degenerativ-dystrophische Pathologie der Wirbelsäule viele Fassetten. Einerseits begünstigt die Osteochondrose die Progression (möglicherweise auch Entstehung) der autoimmunen und chronischen infektiösen Erkrankungen des ZNS. Andererseits entwickeln sich bei der Osteochondrose die Syndrome, die die Schmerzsymptome sowie auch die verschiedenen Symptome der Radikulopathie und der Myelopathie umfassen. Alle diese vertebragenen Erkrankungen des zentralen Nervensystems sind kompliziert für die Behandlung und führen deshalb zu Invalidisierung der Patienten.

Und es ist anderes, wenn die operative Behandlung bei minimalen Bandscheibenprotrusionen, als Prophylaxe der Entwicklung der Bandscheibenvorfälle (oder ist einfach das Geld ausgegangen?) durchgeführt wird, ohne darüber nachzudenken, zu welchen Folgen diese „Fürsorge“ führen kann.

Abflachung der Lordose und kleine kompensierte Bandscheibenprotrusionen C3- C6 vor dem operativen Eingriff zu erkennenpostoperative Folgen nach einer Diskusektomie mit einer Spondylodese im Segment C5- C6 und ein Trauma des Rückenmarks

^ Das Bild № 8

^ Das Bild № 9

Auf dem MRT-Bild № 8 sind eine Abflachung der Lordose und kleine kompensierte Bandscheibenprotrusionen C3- C6 vor dem operativen Eingriff zu erkennen.

Das MRT Bild № 9 zeigt postoperative Folgen nach einer Diskusektomie mit einer Spondylodese im Segment C5- C6 und ein Trauma des Rückenmarks in diesem Bereich mit chirurgischer Frese. Vor der Operation hatte die Patientin nicht ausgeprägte vertebro-basilare Störungen und danach… Natürlich ist ein chirurgisches Trauma des Rückenmarks ein tragischer Zufall. Es ist keiner vor Fehlern versichert. Die Durchführung der Operation war in diesem Fall jedoch unbegründet.

Monate nach einer Diskusektomie mit einer Spondylodese im Segment C4-C5. In diesem Bereich ist auch ein postchirurgisches Trauma des RückenmarktsMonate nach einer Diskusektomie mit einer Spondylodese im Segment C4 C5, sowie die Verschlechterung einer Spinalkanalstenose (eine absolute Spinalkanalstenose), eine Spondylolisthese C2-C3 und einen sequestrierten Bandscheibenvorfall C5 C6

^ Das Bild № 10

^ Das Bild № 11

Das MRT-Bild № 10 zeigt den Zustand der HWS 11 Monate nach einer Diskusektomie mit einer Spondylodese im Segment C4-C5. In diesem Bereich ist auch ein postchirurgisches Trauma des Rückenmarkts, eine Spinalkanalstenose und eine Kyphose anstatt einer Lordose zu erkennen.

Das MRT-Bild № 11 zeigt den Zustand der HWS 23 Monate nach einer Diskusektomie mit einer Spondylodese im Segment C4-C5, sowie die Verschlechterung einer Spinalkanalstenose (eine absolute Spinalkanalstenose), eine Spondylolisthese C2-C3 und einen sequestrierten Bandscheibenvorfall C5-C6.

Es ist nicht nötig über den Zustand des Patienten zu erzählen, da sowieso alles klar ist. Vor der Operation wurden ihm lange Jahre vom gesunden und glücklichem Leben versprochen. Während der Operation wurde der Bandscheibenvorfall entfernt (es gibt keine MRT-Bilder vor der Operation), alle anderen krankhaften Veränderungen (die Degeneration von oben- und untenliegenden Bandscheiben, eine Stenose, eine Kyphose)- d. h. die biomechanischen Störungen sind aber geblieben. Obwohl die Spätfolgen dieser Operation leicht zu vorhersagen waren und das Ergebnis als Fakt absolut gesetzmäßig ist, werden solche Operationen weiterhin durchgeführt. Das Traurigste ist, dass sie weiter durchgeführt werden. Das Hauptproblem der Vertebrologie ist im überschussigem Konservatismus und in Überheblichkeit (lese Verantwortungslosigkeit) mancher Repräsentanten dieser Wissenschaft. Aus irgendeinem Grund besteht die Meinung, dass bei einem degenerativ-dystrophischen Prozess keine Rückentwicklung möglich ist und die Bandscheibenvorfälle ausschließlich operativ entfernt werden können.

Abflachung der Lordose, eine dorsale Blockade der Liquorwege und eine relative Blockade der ventralen Liquorabflußwege, Bandscheibenvorfälle C4 C7 dargestelltWiederherstellung der physiologischen Lordose und des Liquorflusses (die Wiederherstellung der Wirbelsäulenbiomechanik)

^ Das Bild № 12

^ Das Bild № 13

Auf dem MRT–Bild № 12 ist eine Abflachung der Lordose, eine dorsale Blockade der Liquorwege und eine relative Blockade der ventralen Liquorabflußwege, Bandscheibenvorfälle C4-C7 dargestellt. Diesem Patienten wurde eine komplizierte orthopädische Operation vorgeschlagen worden (Korporektomie mit langen Knochenimplantaten und derer Fixation mit einer Metalplatte). Der Patient hat natürlicherweise Angst bekommen und trotz einer hyperalgischen Form des Wurzelsyndroms (entstanden nach Extensionstherapie im Bereich der HWS mittels Glissonschlinge auf einem Kipptisch) war über einige Monate therapieresistent, lehnte er die Operation doch ab. Verletzend nicht nur die Deontologie, sondern auch die elementaren allgemeinmenschlichen moralischen Prinzipien. Es würde ihm direkt folgendes gesagt (wortwörtlich lt. Patienten): “Du hast keine andere Wahl, solche Bandscheibenvorfälle sind ohne Operation nicht behandelbar, wenn deine Beine und Arme versagen, wirst du auf den Augenbrauen zu uns auf den Operationstisch kriechen“.

Auf dem MRT-Bild № 13 ist die Wiederherstellung der physiologischen Lordose und des Liquorflusses (die Wiederherstellung der Wirbelsäulenbiomechanik). Es sind keine Bandscheibenvorfälle mehr zu erkennen. Hinzu kommt ein Wohlbefinden des Patienten (lt. den Patienten). Das geschah ohne einen chirurgischen Eingriff nach lediglich drei Kursen Behandlung mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

Abflachung der Lordose (Kyphose), eine Blockade der Liquorwege, eine Ausbuchtung des Duralsacks, Protrusionen der Bandscheiben C5 C7 zu erkennender Zustand der Wirbelsäule nach drei Behandlungskursen mittels der Vertebrorevitologie- Methode dargestellt. Zu erkennen ist die Wiederherstellung der physiologischen Lordose und der Liquorwege (Wiederherstellung der Wirbelsäulenbiomechanik)

^ Das Bild № 14

^ Das Bild № 14а

Auf dem MRT-Bild № 14 ist eine Abflachung der Lordose (Kyphose), eine Blockade der Liquorwege, eine Ausbuchtung des Duralsacks, Protrusionen der Bandscheiben C5-C7 zu erkennen. Der Patient klagte über ausgeprägte Schmerzen in der Halswirbelsäule mit Ausstrahlung in die rechte Schulter, Arm, bis in die Finger rechter Hand. Außerdem plagten den Patienten ständige Kopfschmerzen, unbegründete Ängste (vertebrobasiläre und liquorodynamische Störungen, verstärkt durch die Kompression des Duralsacks), das Ohnmachtsgefühl.

Auf dem MRT-Bild № 14a ist der Zustand der Wirbelsäule nach drei Behandlungskursen mittels der Vertebrorevitologie- Methode dargestellt. Zu erkennen ist die Wiederherstellung der physiologischen Lordose und der Liquorwege (Wiederherstellung der Wirbelsäulenbiomechanik), die Protrusionen, die das Rückenmark komprimierten, bildeten sich zurück, sowie auch die neurologische und psychosomatische Symptomatik.

Bandscheibenprolaps L5 S1den Zustand der Wirbelsäule nach einem chirurgischen Eingriff. Es sind ein Rezidiv-Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1, einen deutlichen Sequester und eine Stenose zu erkennen Zustand der Wirbelsäule nach einem Behandlungszyklus mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 15

^ Das Bild № 16

^ Das Bild № 17

Das MRT-Bild № 15 zeigt einen Bandscheibenprolaps L5-S1 bis 5 mm, hier ist der Zustand der Wirbelsäule vor dem chirurgischen Eingriff dargestellt. Es wurde eine mikrochirurgische Entfernung des Prolapses im Segment L5-S1 mit dem Ziel der Prophylaxe von möglichen Komplikationen und der Entstehung eines Bandscheibenvorfalls in diesem Segment durchgeführt.

Das MRT-Blid № 16 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach einem chirurgischen Eingriff. Es sind ein Rezidiv-Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1, einen deutlichen Sequester und eine Stenose zu erkennen. Natürlich führten diese zu allen möglichen Komplikationen, zu deren Vorbeugung diese Operation eigentlich durchgeführt wurde.

Das MRT-Bild № 17 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach einem Behandlungszyklus mittels der Vertebrorevitologie-Methode. Der Bandscheibenvorfall und die Sequester sind weg, trotz deutlichen körperlichen Belastungen ist der Patient beschwerdefrei (dieser Patient ist ein berühmter Senger und Moderator).

Zu dem Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen gab es viele verfolgte Behandlungsfälle mittels der Vertebrorevitologie-Methode, genauer gesagt 4392 Fälle. Um so viele MRT-Bilder anzuschauen braucht man sehr viel Zeit. Deshalb werden weiter einige Bilder, die Behandlungsergebnisse zeigen ohne „überflüssige“ Kommentare demonstriert. Für die Bequemlichkeit eines Vergleichs, sind die MRT–Bilder auf gleicher Schnittebene vor und nach der Behandlung mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt.

postoperatives Rezidiv, einen Sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L5 S1der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt

^ Das Bild № 18

^ Das Bild № 19

Das MRT-Bild № 18 zeigt ein postoperatives Rezidiv, einen Sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1.

Auf dem MRT-Bild № 19 ist der Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt.

postoperatives Rezidiv, einen sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L4 L5Zustand der Wirbelsäule nach vier Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt

^ Das Bild № 20

^ Das Bild № 21

Das MRT-Bild № 20 zeigt ein postoperatives Rezidiv, einen sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L4-L5.

Auf dem MRT-Bild № 21 ist der Zustand der Wirbelsäule nach vier Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt.

Rezidiv nach drei Operationen-einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5 S1Zustand der Wirbelsäule nach drei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt

^ Das Bild № 22

^ Das Bild № 23

Das MRT-Bild № 22 zeigt ein Rezidiv nach drei Operationen-einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1.

Auf dem MRT-Bild № 23 ist der Zustand der Wirbelsäule nach drei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode dargestellt.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5 S1Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 24

^ Das Bild № 25

Das MRT-Bild № 24 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5–S1.

Das MRT-Bild № 25 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L5 S1Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 26

^ Das Bild № 27

Das MRT-Bild № 26 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1.

Das MRT–Bild № 27 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

postoperatives Rezidiv, ein sequestrierter Bandscheibenvorfall im Segment L5 S1 zu sehenZustand der Wirbelsäule nach einem Behandlungszyklus mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 28

^ Das Bild № 29

Auf dem MRT-Bild № 28 ist ein postoperatives Rezidiv, ein sequestrierter Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1 zu sehen.

Das MRT-Bild № 29 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach einem Behandlungszyklus mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L5 S1Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 30

^ Das Bild № 31

Das MRT–Bild № 30 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1.

Das MRT-Bild № 31 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1, eine Bandscheibenprotrusion L4-L5Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 32

^ Das Bild № 33

Das MRT-Bild № 32 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1, eine Bandscheibenprotrusion L4-L5.

Das MRT-Bild № 33 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 34

^ Das Bild № 35

Das Bild № 34 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1.

Das MRT-Bild № 35 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 36

^ Das Bild № 37

Das Bild № 36 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1.

Das MRT-Bild № 37 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L4-L5Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 38

^ Das Bild № 39

Das Bild № 38 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L4-L5.

Das MRT-Bild № 39 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach zwei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

SpondyloseSpondylose

^ Das Bild № 38а

^ Das Bild № 39а

Das MRT-Bild № 38а und das MRT-Bild № 39а zeigen eine Spondylose (mit dem Pfeil angezeigt).

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1 mit einer Spinalkanalstenose und einem WurzelsyndromDiese zeigen keinen Bandscheibenvorfall mehr, einen stabilen Zustand praktisch resorbierter Bandscheibe L5-S1 und keine foraminale Stenose mehr<Diese zeigen keinen Bandscheibenvorfall mehr, einen stabilen Zustand praktisch resorbierter Bandscheibe L5-S1 und keine foraminale Stenose mehr

^ Das Bild № 40

^ Das Bild № 41

^ Das Bild № 41а

Das MRT-Bild № 40 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1 mit einer Spinalkanalstenose und einem Wurzelsyndrom. Das ist ein ziemlich interessanter und eigenartiger Fall, weil der Bandscheibenvorfall zum Großteil aus dem nekrotischen Gewebe der Bandscheibe besteht, das Ganze ist durch eine Fettdegeneration des Wirbelkörpers L5 und eine Verdichtung von der unteren Abschlussplatte kompliziert. Das schießt die mikroinvasiven chirurgischen Methoden praktisch aus. Nicht weil solche Operationen nicht machbar sind, sondern weil ein Rezidiv und andere Komplikationen vorprogrammiert sind. Am Vernünftigsten wäre es hier eine totale Diskusektomie mit anschließender Stabilisierung unter Berücksichtigung von biomechanischen und degenerativen Veränderungen in oben liegenden Segmenten. Diese Patientin lehnte eine Operation aber ab und wurde mittels der Vertebrorevitologie-Methode behandelt. Nach dem zweiten Behandlungszyklus wurde sie schwanger. Die Kontrolle-MRT wurde ein halbes Jahr nach der Entbindung durchgeführt (MRT-Bilder № 41 und 41а). Diese zeigen keinen Bandscheibenvorfall mehr, einen stabilen Zustand praktisch resorbierter Bandscheibe L5-S1 und keine foraminale Stenose mehr. Das gesundheitliche Befinden dieser Patientin war nach der Behandlung, während der Schwangerschaft und bis dato gut.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5–S1Zustand der Wirbelsäule nach einem Behandlungszyklus mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 42

^ Das Bild № 43

Das Bild № 42 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5–S1.

Das MRT-Bild № 43 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach einem Behandlungszyklus mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1, eine Bandscheibenprotrusion L4-L5Zustand der Wirbelsäule nach drei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode

^ Das Bild № 44

^ Das Bild № 45

Das Bild № 44 zeigt einen sequestrierten Bandscheibenvorfall L5-S1, eine Bandscheibenprotrusion L4-L5.

Das MRT-Bild № 45 zeigt den Zustand der Wirbelsäule nach drei Behandlungszyklen mittels der Vertebrorevitologie-Methode.

Eine der Streitfragen unter den Vertebrologen ist die Frage der Notwendigkeit einer chirurgischen Entfernung von solchen Bandscheibenvorfällen, die trotz ihrer Größe keine neurologische Symptomatik hervorrufen. Die Suche nach einer Antwort erzeugte den Mythos, dass die Bandscheibenvorfälle trotz ihrer Größe und Lokalisation mit der Zeit von sich selbst verschwinden ohne Folgen zu hinterlassen. Die kompensatorischen Mechanismen des menschlichen Organismus sind ohne Frage sehr groß. Ein Bandscheibenvorfall ist aber nichts anderes, als ein Versagen der Adaptationsmechanismen, die Kompensation geht in diesem Fall in eine Dekompensation über.

Traktionsporen – die knöchernen Wucherungen am Rande des Wirbelkörpers

< MRT-Bild № 46

Das MRT-Bild № 46 zeigt eine Spondylose oder sogenannte Traktionsporen – die knöchernen Wucherungen am Rande des Wirbelkörpers, die sich während der Progression von Bandscheibenprotrusionen und Bandscheibenvorfällen in befallenen Segmenten bilden.

Es gibt einen Unterschied zwischen einer Spondylose und einer Osteophytose.

Die Fasern, aus denen der Faserring besteht, teilen sich, wie bekannt, in 3 Gruppen, die äußerste Gruppe ist an der Außenfläche von Wirbelkörpern in einem Punkt, der sich ca. 2 mm vom Rand des Wirbelkörpers befindet, fixiert. Wenn im Stadium der segmentalen Instabilität eine Hypermobilität zwischen den benachbarten Wirbeln entsteht, sind diese äußeren Fasern des Faserrings einer deutlichen und stärkeren Dehnung ausgesetzt. Im Bereich ihrer Fixation entsteht durch eine Überreizung eine Traktionspore – eine streng horizontale Knochenwucherung im Punkt, der sich 2 mm vom Wirbelkörperrand befindet. Die Form ist durch den anatomischen Aufbau und durch das Stadium von der Bandscheibendegeneration bestimmt. So stellt die Spondylose eine Anpassungsreaktion vom Knochengewebe, die auf die Stabilisierung der vergrößerten Bewegungsamplitude im Bewegungssegment der Wirbelsäule gerichtet ist, dar. Er vergrößert die Gesamtoberfläche des Wirbelkörpers, was wiederum die Gesamtbelastung auf die Bandscheibe reduziert. G.S.Jumaschew und M.J.Furman charakterisierten die Spondylose als Prozess, bei dem zuerst die äußeren Fasern des Faserrings bei behaltender Elastizität des Gallertkernes betroffen werden.

 

Die Osteophyten entstehen durch die Verkalkung von den vorderen und hinteren langen Bändern

Die Osteophyten entstehen durch die Verkalkung von den vorderen und hinteren langen Bändern. Bei dieser Form der Pathologie entdeckte der Autor im Periost eine kambiale Schicht, derer Zellen durch die Spannung des hinteren langen Bandes bei einer Bandscheibenprotrusion in einen aktiven Zustand übergehen können. Im Mechanismus der Entstehung von Verknöcherung des langen Bandes spielt eine Hauptrolle eine mechanische Einwirkung von prolabierendem Faserring. Man unterscheidet monosegmentale, polysegmentale und kombinierte Ossifikation des hinteren langen Bandes. Je nach Lage der Bänder an der Stelle der Fixation zu den Wirbelkörpern können Osteophyten eine längliche, eine schräge oder eine horizontale Richtung haben, meistens haben sie eine unregelmäßige schräge Form. Das Vorhandensein von vielen Osteophyten nennt man Oteophytose.

So haben die Osteophyten eine unregelmäßige Form und bestehen aus ossifiziertem Band, und die Spondylophyten stellen eine echte Reaktion vom Knochengewebe auf die Reizung des Periostes dar und bestehen aus dem Knochengewebe.

Die knöchernen Wucherungen und die Höhe des Zwischenwirbelabstandes zeigen indirekt auf in der Bandscheibe verlaufenden Prozesse. Dieses wird bei einem Vergleich zwischen Röntgen – und MRT-Befunden bestätigt.

Das Vorhandensein eines kleinen Traktionsspornes und eine geringfügige Höhenminderung des Zwischenwirbelabstandes zeigen, dass der degenerativ-dystrophischer Prozess in der Bandscheibe sich im Stadium einer Bandscheibenprotrusion befindet.

Eine von der Größe deutliche Spondylose Eine von der Größe deutliche Spondylose Spondylose

Eine von der Größe deutliche Spondylose in Kombination mit einer Höhenminderung des Zwischenwirbelabstandes sprechen darüber, dass in dieser Höhe davor eine segmentale Instabilität entstand und diese durch die Fibrosierung und Vaskularisation der betroffenen Bandscheibe mit minimaler Aktivität von Chondrozyten stabilisiert wurde.

Die Spondylose und Ossteophytose erhöhen die Sicherheit der Kompensation von statischen Störungen in den betroffenen Wirbelsäulensegmenten, begünstigen aber die biomechanischen Störungen in anderen Wirbelsäulensegmenten Die Anzeichen der Entstehung einer Spondylose Spondylose

1) Die Spondylose und Ossteophytose erhöhen die Sicherheit der Kompensation von statischen Störungen in den betroffenen Wirbelsäulensegmenten, begünstigen aber die biomechanischen Störungen in anderen Wirbelsäulensegmenten.
2) Die Anzeichen der Entstehung einer Spondylose wiederspiegeln die Geschwindigkeit und nicht das Stadium der Entwicklung von degenerativ-dystrophischen Veränderungen in der Bandscheibe.

Bei jeder Bewegung (Beugung, Streckung) reizen ein Bandscheibenvorfall und die Spondylose das epidurale Gewebe, als Folge entstehen es hier aseptische Entzündungsprozesse. Das epidurale Fettgewebe wird mit der Zeit fester, es kommt zu Sklerose. Es entstehen fibröse Stränge, die entweder zu einer Nervenwurzel oder zu der äußeren Oberfläche des Duralsacks, dessen Wand hier seinen Glanz und seine Durchsichtigkeit verliert und verdickt und trüb aussieht, fixiert sein können. Die Verdickung des epiduralen Gewebes, seine Fibrosierung und die Entstehung von Strängen führen zu Störungen des Lymphabflusses und zu Durchblutungsstörungen mit dauerhafter Stase der Gewebsflüssigkeit. Eine dauerhafte Stase des Liquors und die Gewebeschwellung begünstigen eine Entwicklung von Ödem in der Spinalwurzel und die Vermehrung von pathogener Mikroflore hier, was seinerseits zu Entstehung von verschieden autoimmunen und infektiösen Erkrankungen des zentralen Nervensystems führt. Deshalb ist der Streit darüber, ob die asymptomatische Bandscheibenvorfälle behandelt werden müssen oder nicht ist nicht aktuell, da es keine „asymptomatischen“ Bandscheibenvorfälle gibt. Die einzelne Frage, die hier kommen soll ist die Wahl der Behandlungsmethode und der Art der Entfernung eines Bandscheibenvorfalls mit Berücksichtigung von biomechanischen und anderen Veränderungen. Was die Behauptung angeht, dass die Bandscheibenvorfälle, unabhängig von ihrer Größe und Lokalisation mit der Zeit ohne Folgen verschwinden, ist ein Irrtum. Auf die Folgen kamen wir schon früher zu sprechen, deshalb werden wir sie hier nicht wederholen. Verschwinden die Bandscheibenvorfälle oder nicht-das ist eine interessante Frage.

sequestrierter Bandscheibenvorfall L4-L5 und Bandscheibenprotrusionen L5-S1 und Th11-Th12 dargestelltEs ist eine Vergrößerung des sequestrierten Bandscheibenvorfalls L4- L5 zu erkennen. Anstatt Protrusionen sehen wir in Segmenten L5-S1 und Th11-Th12 Bandscheibenvorfälle

^ Das Bild № 47

^ Das Bild № 48

Auf dem MRT-Bild № 47 ist ein sequestrierter Bandscheibenvorfall L4-L5 und Bandscheibenprotrusionen L5-S1 und Th11-Th12 dargestellt.

Das MRT–Bild № 48 zeigt den Befund von demselben Patienten nach 10 Jahren. Es ist eine Vergrößerung des sequestrierten Bandscheibenvorfalls L4- L5 zu erkennen. Anstatt Protrusionen sehen wir in Segmenten L5-S1 und Th11-Th12 Bandscheibenvorfälle.

stabilen Zustand der Protrusion im Segment L4-L5 und einen Übergang (eine Progression) der Protrusion in den Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1stabilen Zustand der Protrusion im Segment L4-L5 und einen Übergang (eine Progression) der Protrusion in den Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1Übergang (eine Progression) der Protrusion in den Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1

^ Das Bild № 49

^ Das Bild № 50

^ Das Bild № 51

Auf den MRT-Bildern № 49 vom 10.12.2003, № 50 vom 31.01.2005 und № 51 vom 20.08.2007 sehen wir einen stabilen Zustand der Protrusion im Segment L4-L5 und einen Übergang (eine Progression) der Protrusion in den Bandscheibenvorfall im Segment L5-S1. In diesem, wie auch im vorigen Fall ist eine normale Funktion von adaptiven Mechanismen zu beobachten.

Der degenerativ-dystrophische Prozess entwickelte sich langsam, nicht beschleunigt, was oft bei deutlicheren biomechanischen Störungen oder bei den falschen konservativen Behandlungsmethoden geschieht. In beiden Fällen wurde bei Beschwerden nur medikamentöse Therapie und keine Traktionen (Dehnungen) oder manuellen Methoden angewendet. Die Patienten liefen viel, hoben keine Lasten und kräftigten ihre Muskeln nicht. Das begünstigte eine normale reparative Antwort und die Versorgung mit Nährstoffen von betroffenen Segmenten. Öfter sehen wir aber eine gegensätzliche Situation.

Spinalkanalstenose Typ 1(angeborene) und eine Protrusion im Segment L4-L5 dargestelltBandscheibenvorfall im Segment L4-L5 und eine absolute Spinalkanalstenose

^ Das Bild № 52

^ Das Bild № 53

Auf dem MRT-Bild № 52 sind eine Spinalkanalstenose Typ 1(angeborene) und eine Protrusion im Segment L4-L5 dargestellt.

Das MRT-Bild № 53 zeigt einen Bandscheibenvorfall im Segment L4-L5 und eine absolute Spinalkanalstenose.

Der Zeitraum zwischen beiden MRT - Untersuchungen beträgt lediglich 3 Monate. Bei den Typ1 – Stenosen kann sogar eine geringfügige Protrusion ernste Komplikationen hervorrufen. So sehen wir, dass auf dem Bild № 52 eine geringfügige Protrusion eine Kompression des Duralsacks und infolge seiner Reizung eine Entzündung hervorrief. Dieser Patient wollte eine Operation vermeiden und wendete sich an ein privates medizinisches Zentrum, wo er unter Beobachtung von Spezialisten (auf jeden Fall, stellten sie sich so vor) spezielle Übungen die „genau für solche Fälle“ entwickelt wurden“ auf einem Kipptisch durchführte. Das Hauptziel solcher „Therapie“ war die Traktion (die Dehnung) auf einem speziellen Gerät mit Veränderung des Kippwinkels von einen kleineren zu einem größeren in Kombination mit Muskelkräftigung. Es wurde dem Patienten erklärt, dass die Muskelkräftigung notwendig ist, um die Instabilität im Segment L4-L5, die sich infolge der Schwäche seiner Muskulatur entwickelte und zu Entstehung der Protrusion führte, zu beseitigen. Die Dehnung, haben die „Spezialisten-Vertebrologen“ behauptet, wird die Protrusion beseitigen und den Grad der Stenose bessern. In solchen Fällen möchte ich immer fragen: “Damen und Herren, es mag sein, dass nicht alle mit der Anatomie vertraut sind? Es sollten jedoch mindestens alle eine einfache Physik aus dem Schulprogram kennen?“ Offensichtlich kennen sie diese auch nicht.

Als Folge nach einer Dehnungstherapie bildete sich ein sequestrierter BandscheibenvorfallAls Folge nach einer Dehnungstherapie bildete sich ein sequestrierter Bandscheibenvorfall

^ Das Bild № 54

^ Das Bild № 55

Das MRT-Bild № 54 und 55 zeigt praktisch gleiche Situation (der Zeitraum zwischen beiden Untersuchungen beträgt zwei Monate) nur mit dem Unterschied, dass keine angeborene Spinalkanalstenose vorliegt. Als Folge nach einer Dehnungstherapie bildete sich ein sequestrierter Bandscheibenvorfall.

Zustand vor der Wirbelsäule TraktionSpinal Traktion führte zur sequestrierten Herniation der Bandscheibe

^ Das Bild № 56

^ Das Bild № 57

Die MRT-Bilder № 56 und № 57 eigen noch eine anschauliche Situation. Dieser Patient war geduldiger und hat 6 Monate lang seine Muskulatur auf einem Kipptisch gekräftigt, dann konnte er nicht mehr- seine Beine hatten versagt. Das ist kein schwarzer Humor, das ist die Wahrheit. Bei einer Dehnung (mit beliebiger Methode) dehnen sich zunächst die Wirbelgelenke und nicht die Bandscheiben. Das führt zu Destabilisierung (Instabilität) in den gedehnten Segmenten, was seinerseits eine forsierte Entwicklung der Degeneration verursacht. Die Kräftigung der Muskulatur sollte nach der Meinung von „Spezialisten“ die Instabilität stabilisieren (die durch die Dehnung verstärkt wird) und zu Beseitigung oder mindestens zu Verkleinerung von Protrusionen und Bandscheibenvorfällen beitragen. Das alles wäre möglich, wenn die Menschen etwas andere Anatomie hätten und der Planet keine Gravitation hätte. Alle Muskeln der „Wirbelsäule“ ziehen nach unten, deshalb erhöht sich die Belastung von betroffenen Segmenten bei Muskelkräftigung. Das ist genau so, wenn man in ein Auto mit abgenutzten Kugelstützen etwas Schweres lädt und dann damit auf die beleglose Straße, z. B. auf ein Ackerland fährt, um diese Kugelstützen zu kräftigen und ihre Funktion zu verbessern. Man muss zugeben, dass die Traktion der Wirbelsäule die vertebrogenen Schmerzen auf bestimmten Stadien der Entwicklung der Osteochondrose mildert. Das kommt dadurch zustande, dass bei der Entwicklung der Osteochondrose zunächst eine Störung der Kongruenz von Wirbelsäulengelenken und eine Überdehnung von gut innervierten Fassetten dieser Gelenke entstehen. Die Wiederherstellung der Gelenkkongruenz beseitigt die Überdehnung und natürlich auch den Schmerz und erhöht die Belastung auf die degenerierende Bandscheibe. Das ist kein guter Gefallen – der Schmerz wird gemindert die Invalidität wird aber herangerückt.

Die Vetebrorevitologie ist auch keine Panazee und hat bisher mehr Kontraindikationen als Indikationen. Stand heute stellt sie aber einzelne pathogenetische Behandlungsmethode und den ersten seriösen Schritt zur Lösung von vielen vertebrologischen Problemen dar. Die anschaulichen Beispiele von Behandlungsergebnissen sprechen über Perspektivität der Vertebrorevitologie- Methode mehr, als jede theoretische Nacherzählung.

Aus dem Buch von I.M. Danilov “Die Osteochondrose für einen professionellen Patienten“


Die postoperativen Komplikationen und die Rezidiv-Bandscheibenvorfälle

Die postoperativen Komplikationen und die Rezidiv-Bandscheibenvorfälle

„Das Problem der postoperativen Komplikationen und der erneuten Bandscheibenvorfälle (Rezidive) steigt mit jeder Wirbelsäulenoperation. Diese Situation wird sich Tag für Tag verschlimmern, bis eine alternative Methode, die die pathogenetische Ursache der Bandscheibendegeneration beseitigt, gefunden wird. Ich glaube daran, dass...

Igor Michajlovič Danilov
Danilov Igor Michailovitch
Professor, Akademiemitglied,
Autor der Methode der
Vertebrorevitologie